Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468132] :: Mi., 20 Oktober 2021 06:54
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Hi Leute,
hier also zum Thema 'mal all meine akuellen Medikamente und Supplements, die aus mir mutmasslichem Dutasterid-Opfer wieder sowas wie einen normalen Mann machen sollen. EIn kostspieliges Unterfangen, Spenden sind willkommen
Medikation:
Sertralin 150 mg
Indikation: PTBS/Depression
Bupropion 150 mg
Indikation: Augmentation zu Sertralin: Müdigkeit und Appetit ↓ Antrieb und Stimmung ↑
Candesartan 32 mg 1 x tgl.
Indikation: Essentielle Hypertonie
Amlodipin 5 mg 1 x tgl.
Indikation: Essentielle Hypertonie
Trazodon 25 mg 1 x tgl. vor dem Schlafen
Indikation: SSRI-induzierte Schlafstörungen, Tiefschlaf ↑ Schlaflatenz ↓
Testosteron-Enantat 250 mg 2 x wöchentlich Mo. u. Do. als Injektion i.m.
Indikation: Testosteronersatztherapie bei Hypogonadismus
Anastrozol 1 mg Mo. Mi. Fr. So.
Indikation: Erhalt physiologischer E2-Spiegel unter Testosteronersatztherapie
DHEA 25 mg 2 x tgl. p.o. morgens und abends
Indikation: Anhebung des DHEA/DHEA-S-Spiegels in den oberen Normbereich
Pregnenolon 100 mg 1 x tgl. p.o. abends
Indikation: möglicherweise Anhebung des zentralen Allopregnanolon-Spiegels
Thyroxin/Liothyronin 200 mcg/30 mcg 1 x tgl
Indikation: Hypothyreose
5 mg Melatonin sublingual 1 x tgl. vor dem Schlafen
Indikation: Verbesserung der Schlafqualität
Zolpidem 10 mg 1 x tgl. abends
Indikation: Einschlafstörungen
Cannabidiol 40 mg gelöst in MCT/Lecithin-Öl für bessere Bioverfügbarkeit
Indikation: Schmerzempfinden ↓
Tadalafil 5 mg 1 x tgl.
Indikation: SSRI-induzierte ED
Metformin 500 mg 1 x tgl. nachts
Indikation: möglicherweise Insulinsensitivität ↑ Lipolyse ↑ KFA ↓
Topisch
Skinoren Gel 15 % (Azelainsäure) 1 x tgl. abends auf der Gesichtshaut
Indikation: Rosazea
Minoxidil-Schaum 5 % 1 x tgl. abends 1 g auf der Kopfhaut
Indikation: Erblicher Haarausfall
Tretinoin-Lösung 0,025 % 0,5 ml 1 x tgl. abends auf der Kopfhaut
Indikation: Wirkverbesserung von topischem Minoxidil durch Upregulation der Sulfotransferase-Enzyme in der Kopfhaut
Alkoholische Ketokonazol-Lösung 1 % 1 x tgl. 2 ml zur Anwendung auf der Kopfhaut (Einwirkzeit ca. 5 Minuten)
Indikation: seborrhoisches Ekzem/erblicher Haarausfall
Supplementierung:
167 mg Silymarin 3 x tgl. („Silymarin Stada Forte“, Stada AG): Unterstützung der Leberfunktion
12 g Fischöl entsprechend 3,6 g EPA/DHA (Norsan “Omega 3 Total”, San Omega GmbH): Deckung Bedarf EPA/DHA, möglicherweise kardiovaskulärer Benefit: Triglyzeride ↓ sdLDL ↓ HDL ↑, Schmerz/Entzündung ↓ Angst/Depression ↓
3 Gramm CLA („Clarinol“): möglicherweise Lipolyse ↑ LBM ↑ Körperfettanteil ↓
3 g MSM 2 x tgl. (Methylsulfonylmethan) („OptiMSM“, ZeinPharma GmbH): Möglicherweise analgetischer und chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz
400 mg Coenzym Q10 (als Ubiquinon) (Source Naturals®): möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
1 Weichkapsel Vitamin B-Komplex (Medicom Pharma GmbH): Sicherstellung der Versorgung mit B-Vitaminen, möglicherweise Ansprechen auf SSRI-Therapie ↑
75 mcg Jod (als Kaliumjodid) und 55 mcg Selen (als Natriumselenit), („Selen 55 + Jod“, Altapharma): Sicherstellung der Bedarfsdeckung
3 Kapseln „ZMA“ (30 mg Zink (L-Mono-Methionin/Aspartat), 450 mg Magnesium (Aspartat), 10,5 mg Vitamin B6 (Pyridoxin-HCL)) (Optimum Nutrition/SNAC System): Sicherstellung der Bedarfsdeckung
400 mg Vitamin E (Vitamin E 600N, Queisser Pharma GmbH): Mehrbedarf bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen
300 mg Vitamin C (retardiert): Mehrbedarf bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen
2 g L-Carnitin-Tartrat: Möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
7500 I.E. Vitamin D3 (3 Tropfen, Vita Natura GmbH): Prävention D3-Mangel, Spiegel damit 55,6 ng/ml
2 Kapseln „Vita-Min“ (physiologisch dosiertes Multivitamin/Multimineral-Präparat) (Olimp Laboratories): Sicherstellung der Bedarfsdeckung an Mikronährstoffen
250mg/10 mg Benfotiamin/Thiamin („Mega Benfotiamine“, Quality Supplements and Vitamins, Inc.): möglicherweise Schmerz/Neuropathie durch cerv. NPP ↓
300 mg Magnesium (als Citrat) (Verla-Pharm GmbH): Sicherstellung der Bedarfsdeckung
3 g Taurin (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion, möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
1,5 g Myo-Inositol (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
1,5 g Cholin (als Bitartrat) Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
600 mg N-Acetyl-Cystein (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
1 g Alpha-Liponsäure (Bulkpowders® Pure Series): möglicherweise Schmerz/Neuropathie durch cerv. NPP und Morton-Neurom ↓
100 mg DIM (Diindolylmethan): Möglicherweise Reduktion ungünstiger Estrogenmetabolite
1125 mg Hydroxycitrat (aus Garcinia Cambogia-Extrakt) (Peak AG): möglicherweise De-Novo-Lipogenese aus Kohlenhydraten ↓ KFA ↓ LDL-Cholesterin ↓
5 g GABA (Gamma-Amino-Buttersäure): möglicherweise HGH-Sekretion ↑ Schlaflatenz↓ RR ↓
500 mg Niacin (als Nicotin-Säure) (Swanson): möglicherweise kardiovaskulärer Benefit, HDL
↑ LDL und Triglyceride ↓ CAVE: Lipolysehemmung mit Rebound nach wenigen Stunden (Carbs vermeiden während dieser Zeit) und „Flush-Effekt“.
Vor dem Krafttraining:
15 Gramm EAAS (essentielle Aminosäuren) (Bulkpowders® Pure Series): Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
1,5 g Glucosaminsulfat (Ratiopharm GmbH): Möglicherweise analgetischer und chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz ↓
15 g Kollagenhydrolysat (Abtei Gelatine Pulver, Abtei OP Pharma GmbH) und 50 mg Vitamin C (Ascorbinsäure Pulver, Altapharma): Möglicherweise chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz ↓
10 g Citrullinmalat (Bulkpowders® Pure Series): Möglicherweise kardiovaskulärer Benefit, NO-Produktion ↑ RR ↓
1,2 g HMB (Calcium-Hydroxy-Methyl-Butyrat) (Bulkpowders® Pure Series): möglicherweise Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
Nach dem Krafttraining:
30 Gramm Molkenprotein („Whey Gold Standard ®“, Optimum Nutrition®): Proteinsynthese ↑ Katabolismus ↓
5 g Kreatinmonohydrat (Bulkpowders® Pure Series „Creapure®“): Trainingsintensität und Muskelkraft/LBM ↑
10 g Glutamin 2 x tgl. (Bulkpowders® Pure Series): Möglicherweise Unterstützung des Immunsystems/Darmgesundheit
1,2 g HMB (Calcium-Hydroxy-Methyl-Butyrat) (Bulkpowders® Pure Series): möglicherweise Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
2 Kapseln „Adaptogen“ (Rhodiola-Rosae-Extrakt, Ginseng-Extrakt, Ashwagandha-Extrakt, Shilajit), (Peak AG): Möglicherweise Regenration des ZNS
[Aktualisiert am: Do., 21 Oktober 2021 13:57] vom Moderator
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468139 ist eine Antwort auf Beitrag #468132] :: Mi., 20 Oktober 2021 08:21
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Eine ganz schön lange Liste an Mitteln, ich habe deine Thematik leider nicht vollständig verfolgt, aber könntest du vielleicht nochmal schreiben was genau deine Beschwerden sind?
Bei 500mg Testo E pro Woche müsstest du eigentlich einen weit über dem Normbereich liegenden Testosteronwert haben, meiner Erfahrung nach mindestensn 25ng/ml (Referenzbereich max. ~9ng/ml)
Und wo liegt dein Östrogen? 4mg Anastrozol ist echt eine Menge je Woche, ist deine Testo-Östro Aromatase wirklich so stark?
Hast du auch mal Prolaktin und Progesteron checken lassen?
Bin sehr interessiert.
[Aktualisiert am: Mi., 20 Oktober 2021 10:34]
32 Jahre - Diffuser HA nach Ludwig
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468151 ist eine Antwort auf Beitrag #468144] :: Mi., 20 Oktober 2021 12:08
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mike.
Beiträge: 8557 Registriert: Juli 2011
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Einer der Ursachen für die post 5ar inhibitor (enzym unbrauchbar machen, was T und P4 nicht machen würden und es innerhalb 1 sek wieder freigeben für weitere andockversuche anderer hormone ) Problematik ist das Fehlen der 5aDHP und weitere Produkte die daraus resultieren
Und das Fehlen des DHT und ev 5a Androstendion. Sofern das wo gebraucht wird..
Warum alles so hoch türmen.. Dann wundert man sich dass nichts mehr zusammen spielt..
Weniger ist mehr und am besten direkt kausal eingreifen und das System stürtzen statt stürzen
Der hypogonadismus ist mehr als logisch.. Alles andere auch.
Bis vor kurzem war ich an sich ein schlechtes Beispiel, da auch ich alle möglichen regelkreise negativ beeinflusst habe...
Seit ich vom cpa, dexa, dut, fin weg bin geht es mir viel besser...
[Aktualisiert am: Mi., 20 Oktober 2021 12:10]
Ich gebe Tipps, wie ich selber vorgehen würde... Ich bin kein Arzt und übernehme keine Haftung! Jeder ist für sein handeln selber verantwortlich! Denken dann machen!
Ältere Posts sind teilweise mittlerweile ungültig/mit Vorsicht zu genießen... ich lerne dazu und revidiere mit der Zeit meine Aussagen...
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." - George Bernard Shaw
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468192 ist eine Antwort auf Beitrag #468139] :: Mi., 20 Oktober 2021 19:27
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Patrick_Bateman schrieb am Wed, 20 October 2021 08:21Eine ganz schön lange Liste an Mitteln, ich habe deine Thematik leider nicht vollständig verfolgt, aber könntest du vielleicht nochmal schreiben was genau deine Beschwerden sind?
Bei 500mg Testo E pro Woche müsstest du eigentlich einen weit über dem Normbereich liegenden Testosteronwert haben, meiner Erfahrung nach mindestensn 25ng/ml (Referenzbereich max. ~9ng/ml)
Und wo liegt dein Östrogen? 4mg Anastrozol ist echt eine Menge je Woche, ist deine Testo-Östro Aromatase wirklich so stark?
Hast du auch mal Prolaktin und Progesteron checken lassen?
Bin sehr interessiert.
Warte noch auf aktuelle Werte, da müsste dann auch Prolaktin und Progesteron dabei sein. E2 war bei 29,2 pg/ml, T war sehr hoch (zweifach über Labornorm), aber mir fehlt die Messeinheit als Referenz, kommt noch. E2 lässt sich eh nicht genau messen in DE, von daher Blindflug, aber aus "Neugier" lasse ich denWert halt trotzdem mitbestimmen. Wenn er jetzt extrem tief gemessen wird bis nicht nachweisbar, ist er wahrscheinlich auch sehr niedrig, genau weiss man es nicht ohne "sensitive assay".
Meine Beschwerden: extreme Müdigkeit, "brain fog", Anhedonie, Libido - und Potenzverlust, Konzentrationsstörungen bis teilweise schon einem Gefühl der Demenz, Vergesslichkeit, extreme Carb-Cravings, Ungeschicklichkeit, Schlafstörungen, der EIndruck, nicht mehr richtig auf Androgene anzusprechen: Muskel-Tonus gering, Muskulatur fühlt sich "weich" an, Kraftverlust, unmöglich, die body composition zu verändern.
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Mi., 20 Oktober 2021 19:28]
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468193 ist eine Antwort auf Beitrag #468144] :: Mi., 20 Oktober 2021 19:29
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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pilos schrieb am Wed, 20 October 2021 10:24
weniger ist mehr
Habe es nochmal etwas "abgespeckt" bei den Supplement:
167 mg Silymarin 3 x tgl. („Silymarin Stada Forte“, Stada AG): Unterstützung der Leberfunktion
12 g Fischöl entsprechend 3,6 g EPA/DHA (Norsan “Omega 3 Total”, San Omega GmbH): Deckung Bedarf EPA/DHA, möglicherweise kardiovaskulärer Benefit: Triglyzeride ↓ sdLDL ↓ HDL ↑, Schmerz/Entzündung ↓ Angst/Depression ↓
400 mg Coenzym Q10 (als Ubiquinon) (Source Naturals®): möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
500 mg L-Carnitin-Tartrat: Sicherstellung der Bedarfsdeckung
7500 I.E. Vitamin D3 (3 Tropfen, Vita Natura GmbH): Prävention D3-Mangel, Spiegel damit 55,6 ng/ml
2 Kapseln „Vita-Min“ (physiologisch dosiertes Multivitamin/Multimineral-Präparat) (Olimp Laboratories): Sicherstellung der Bedarfsdeckung an Mikronährstoffen
250mg/10 mg Benfotiamin/Thiamin („Mega Benfotiamine“, Quality Supplements and Vitamins, Inc.): möglicherweise Schmerz/Neuropathie durch cerv. NPP ↓
300 mg Magnesium (als Citrat) (Verla-Pharm GmbH): Sicherstellung der Bedarfsdeckung
3 g Taurin (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion, möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
1,5 g Myo-Inositol (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
1,5 g Cholin (als Bitartrat) Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
600 mg N-Acetyl-Cystein (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
Vor dem Krafttraining:
15 Gramm EAAS (essentielle Aminosäuren) (Bulkpowders® Pure Series): Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
1,5 g Glucosaminsulfat (Ratiopharm GmbH): Möglicherweise analgetischer und chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz ↓
15 g Kollagenhydrolysat (Abtei Gelatine Pulver, Abtei OP Pharma GmbH) und 50 mg Vitamin C (Ascorbinsäure Pulver, Altapharma): Möglicherweise chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz ↓
10 g Citrullinmalat (Bulkpowders® Pure Series): Möglicherweise kardiovaskulärer Benefit, NO-Produktion ↑ RR ↓
Nach dem Krafttraining:
30 Gramm Molkenprotein („Whey Gold Standard ®“, Optimum Nutrition®): Proteinsynthese ↑ Katabolismus ↓
5 g Kreatinmonohydrat (Bulkpowders® Pure Series „Creapure®“): Trainingsintensität und Muskelkraft/LBM ↑
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468195 ist eine Antwort auf Beitrag #468151] :: Mi., 20 Oktober 2021 19:36
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Zitat:Warum alles so hoch türmen.. Dann wundert man sich dass nichts mehr zusammen spielt..
Es wird ja postuliert, dass die AR-Rezeptoren Schaden genommen haben, also nie mehr so funktionieren werden wie vorher, da versucht man halt, mehr Substrat zu geben in der Hoffnung, auf diese Weise noch ein Plus an Funktion rauszukitzeln Auf alles andere hat man ja leider kaum Enfluss.
Vielleicht hilft eine "Kastrationsepisode" von ein paar Monaten, damit der Körper wieder richtig anspringt und die Rezeptoren wieder vollfunktionsfähig gebildet werden bzw. in der entsprechenden Anzahl. Da wird ja über ein epigentischen Einfluss disktuiert, den eine dauerhafte DHT-Supprimierung auf die AR ausübt. Wenn dann die Medis abgesetzt werden, "donnert" dann das volle DHT auf die überempfindlichen und upregulierten Rezeptoren und im Gegenzug erfolgt dann ein silencing derer. Ist aber eigentlich auch nicht ganz logisch, gerade bei Dut, und auch bei Fin kommt das DHT ja nicht schlagartig zurück sondern steigt langsam über Wochen wieder an.
Die beiden Fuzzis von propeciahelp haben darüber so eine Art "paper" verfasst.
https://www.propeciahelp.com/ar-deregulation-as-a-key-pathological-driver-of-pfs/
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Mi., 20 Oktober 2021 19:37]
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468211 ist eine Antwort auf Beitrag #468192] :: Mi., 20 Oktober 2021 22:56
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mike.
Beiträge: 8557 Registriert: Juli 2011
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Kaus Klinski schrieb am Wed, 20 October 2021 19:27Patrick_Bateman schrieb am Wed, 20 October 2021 08:21Eine ganz schön lange Liste an Mitteln, ich habe deine Thematik leider nicht vollständig verfolgt, aber könntest du vielleicht nochmal schreiben was genau deine Beschwerden sind?
Bei 500mg Testo E pro Woche müsstest du eigentlich einen weit über dem Normbereich liegenden Testosteronwert haben, meiner Erfahrung nach mindestensn 25ng/ml (Referenzbereich max. ~9ng/ml)
Und wo liegt dein Östrogen? 4mg Anastrozol ist echt eine Menge je Woche, ist deine Testo-Östro Aromatase wirklich so stark?
Hast du auch mal Prolaktin und Progesteron checken lassen?
Bin sehr interessiert.
Warte noch auf aktuelle Werte, da müsste dann auch Prolaktin und Progesteron dabei sein. E2 war bei 29,2 pg/ml, T war sehr hoch (zweifach über Labornorm), aber mir fehlt die Messeinheit als Referenz, kommt noch. E2 lässt sich eh nicht genau messen in DE, von daher Blindflug, aber aus "Neugier" lasse ich denWert halt trotzdem mitbestimmen. Wenn er jetzt extrem tief gemessen wird bis nicht nachweisbar, ist er wahrscheinlich auch sehr niedrig, genau weiss man es nicht ohne "sensitive assay".
Meine Beschwerden: extreme Müdigkeit, "brain fog", Anhedonie, Libido - und Potenzverlust, Konzentrationsstörungen bis teilweise schon einem Gefühl der Demenz, Vergesslichkeit, extreme Carb-Cravings, Ungeschicklichkeit, Schlafstörungen, der EIndruck, nicht mehr richtig auf Androgene anzusprechen: Muskel-Tonus gering, Muskulatur fühlt sich "weich" an, Kraftverlust, unmöglich, die body composition zu verändern.
Gruß
KK
Zweifach erhöhtes gesamt T?
Freies T?
T wirkt Antiandrogen und verdrängt DHT vom Rezeptor..(Verhältnis DHT :T)
Kannst du nicht mit einem Testosterongel arbeiten?
3x tgl alle 8 h einen halben hub tostran?
Oder morgens 1/2 hub tostran?
Ich gebe Tipps, wie ich selber vorgehen würde... Ich bin kein Arzt und übernehme keine Haftung! Jeder ist für sein handeln selber verantwortlich! Denken dann machen!
Ältere Posts sind teilweise mittlerweile ungültig/mit Vorsicht zu genießen... ich lerne dazu und revidiere mit der Zeit meine Aussagen...
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." - George Bernard Shaw
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468218 ist eine Antwort auf Beitrag #468211] :: Do., 21 Oktober 2021 03:17
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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mike. schrieb am Wed, 20 October 2021 22:56Kaus Klinski schrieb am Wed, 20 October 2021 19:27Patrick_Bateman schrieb am Wed, 20 October 2021 08:21Eine ganz schön lange Liste an Mitteln, ich habe deine Thematik leider nicht vollständig verfolgt, aber könntest du vielleicht nochmal schreiben was genau deine Beschwerden sind?
Bei 500mg Testo E pro Woche müsstest du eigentlich einen weit über dem Normbereich liegenden Testosteronwert haben, meiner Erfahrung nach mindestensn 25ng/ml (Referenzbereich max. ~9ng/ml)
Und wo liegt dein Östrogen? 4mg Anastrozol ist echt eine Menge je Woche, ist deine Testo-Östro Aromatase wirklich so stark?
Hast du auch mal Prolaktin und Progesteron checken lassen?
Bin sehr interessiert.
Warte noch auf aktuelle Werte, da müsste dann auch Prolaktin und Progesteron dabei sein. E2 war bei 29,2 pg/ml, T war sehr hoch (zweifach über Labornorm), aber mir fehlt die Messeinheit als Referenz, kommt noch. E2 lässt sich eh nicht genau messen in DE, von daher Blindflug, aber aus "Neugier" lasse ich denWert halt trotzdem mitbestimmen. Wenn er jetzt extrem tief gemessen wird bis nicht nachweisbar, ist er wahrscheinlich auch sehr niedrig, genau weiss man es nicht ohne "sensitive assay".
Meine Beschwerden: extreme Müdigkeit, "brain fog", Anhedonie, Libido - und Potenzverlust, Konzentrationsstörungen bis teilweise schon einem Gefühl der Demenz, Vergesslichkeit, extreme Carb-Cravings, Ungeschicklichkeit, Schlafstörungen, der EIndruck, nicht mehr richtig auf Androgene anzusprechen: Muskel-Tonus gering, Muskulatur fühlt sich "weich" an, Kraftverlust, unmöglich, die body composition zu verändern.
Gruß
KK
Zweifach erhöhtes gesamt T?
Freies T?
T wirkt Antiandrogen und verdrängt DHT vom Rezeptor..(Verhältnis DHT :T)
Kannst du nicht mit einem Testosterongel arbeiten?
3x tgl alle 8 h einen halben hub tostran?
Oder morgens 1/2 hub tostran?
Meinst Du es bringt längerfristig was, wenn ich regelmässig sagen mir 2 x tgl. morgens und abends je ca. 1 Gramm Testotop-Gel 125 mg skrotal appliziere? Wird ja extrem stark zu DHT wie gesagt.
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468261 ist eine Antwort auf Beitrag #468132] :: Do., 21 Oktober 2021 19:11
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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OK,
habe heute aktuelle Hormonwerte abgeholt. Will die wichtigsten 'mal auflisten:
Testosteron gesamt: >16 (2.5-8.53 µg/l)
DHT: >2500 (199-1140 pg/ml)
E2: 29.1 (bis 56 pg/ml)
Cortisol: 13.3 (5-25 µg/dl)
DHEAS: 516 (80-560 µg/dl)
Prolaktin: 14.0 (unter 17 µg/l)
SHGB: 6.2 (10-75 mmol/l)
Progesteron: 1.06 (0.27 - 0.9 µg/l)
PSA: 0.63 (bis 3)
IGF-1 197,80 (69.07-207.93 ng/ml)
HGH 1.27 (0,05 - 5 ng/ml)
TSH 0.24 (0.4-4 mU/l)
FT4 1.1 (0.9-1.8 ng/dl)
FT3 3.1 (1.8 - 4.2 ng/l)
Alle anderen Werte unaufällig, Hämoglobin und Hämatokrit gut, Leberwerte etc. gut.
Eigentlich müsste ich also topfit sein. Ich glaube, alleine die Tatsache dass trotz der enormen T/DHT-SPiegel keine Poliglobulie und/oder erhöhter Hämatokrit auftritt, zeigt ein schlechtes Ansprechen auf Androgene.
Was sagen die Hormonexperten soweit dazu? Mike.?
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Do., 21 Oktober 2021 19:22]
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468272 ist eine Antwort auf Beitrag #468270] :: Do., 21 Oktober 2021 22:13
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Blackster schrieb am Thu, 21 October 2021 21:46Was ich nicht rauslesen konnte, stoffst du generell, oder nur wegen PFS ?
Ich "stoffe" nicht, sondern bin auf Testosteronersatztherapie wegen nachgewiesenen Mangels, das war lange vor meinem "Crash" bereits der Fall. Und das hat auch alles seine Richtigkeit und wurde vom Facharzt verordnet. Dass ich unter den gegebenen Umständen mit der Dosis experimentiere, wird mir niemand vorwerfen können. Was würdest Du denn an meiner Stelle machen?
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Do., 21 Oktober 2021 22:14]
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468273 ist eine Antwort auf Beitrag #468268] :: Do., 21 Oktober 2021 22:15
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Rosso schrieb am Thu, 21 October 2021 21:16Mal davon abgesehen, dass T und DHT (absichtlich) viel zu hoch sind, gibt es an diesem hormonellen Profil nichts zu verbessern. Zumindest nichts, was eine Verbesserung deiner PFS-Symptomatik in Aussicht stellen könnte. PFS ist in den allermeisten Fällen nicht auf Sexualhormonwerte zurückzuführen. Die Ursache liegt woanders bzw. tiefer.
Ja, es ist eigentlich alles "perfekt", oder? Also Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Libido und Potenz müssten doch toll sein ... aber ... ich sage ja selbst, dass es an den Rezeptoren liegen muss. Mehr kann ich hormonell sicher nicht optimieren, da hast Du sicher recht, Rosso. Aber was hätte ich sonst ausprobieren sollen?
Gruß
KK
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468275 ist eine Antwort auf Beitrag #468261] :: Do., 21 Oktober 2021 22:41
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mike.
Beiträge: 8557 Registriert: Juli 2011
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Kaus Klinski schrieb am Thu, 21 October 2021 19:11OK,
habe heute aktuelle Hormonwerte abgeholt. Will die wichtigsten 'mal auflisten:
Testosteron gesamt: >16 (2.5-8.53 µg/l)
DHT: >2500 (199-1140 pg/ml)
E2: 29.1 (bis 56 pg/ml)
Cortisol: 13.3 (5-25 µg/dl)
DHEAS: 516 (80-560 µg/dl)
Prolaktin: 14.0 (unter 17 µg/l)
SHGB: 6.2 (10-75 mmol/l)
Progesteron: 1.06 (0.27 - 0.9 µg/l)
PSA: 0.63 (bis 3)
IGF-1 197,80 (69.07-207.93 ng/ml)
HGH 1.27 (0,05 - 5 ng/ml)
TSH 0.24 (0.4-4 mU/l)
FT4 1.1 (0.9-1.8 ng/dl)
FT3 3.1 (1.8 - 4.2 ng/l)
Alle anderen Werte unaufällig, Hämoglobin und Hämatokrit gut, Leberwerte etc. gut.
Eigentlich müsste ich also topfit sein. Ich glaube, alleine die Tatsache dass trotz der enormen T/DHT-SPiegel keine Poliglobulie und/oder erhöhter Hämatokrit auftritt, zeigt ein schlechtes Ansprechen auf Androgene.
Was sagen die Hormonexperten soweit dazu? Mike.?
Gruß
KK
E2 ist im Verhältnis zu T und DHT vieeel zu niedrig
Da gibt es keine Libido, kein Wohlbefinden...
Du bist dir sicher, über 16 ng/ml T weiterhin haben zu wollen?
Die Verhältnisse zueinander sehen bedenklich aus
Ich gebe Tipps, wie ich selber vorgehen würde... Ich bin kein Arzt und übernehme keine Haftung! Jeder ist für sein handeln selber verantwortlich! Denken dann machen!
Ältere Posts sind teilweise mittlerweile ungültig/mit Vorsicht zu genießen... ich lerne dazu und revidiere mit der Zeit meine Aussagen...
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." - George Bernard Shaw
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468276 ist eine Antwort auf Beitrag #468275] :: Do., 21 Oktober 2021 23:04
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mike.
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Das niedrige E2 hält shbg niedriger.. Hält TSH niedrig und T3 hoch.. Da kaum TBG
Irgendwann schrumpft die SD, NNR.. Testikel müssten schon atrophiert sein
AR regulieren down bei 2,5 ng/ml DHT
Nix ist gebunden
E2 ist im Keller bzw T, DHT im Verhältnis zu hoch
Cortisol passt nicht im Verhältnis zu T
[Aktualisiert am: Do., 21 Oktober 2021 23:05]
Ich gebe Tipps, wie ich selber vorgehen würde... Ich bin kein Arzt und übernehme keine Haftung! Jeder ist für sein handeln selber verantwortlich! Denken dann machen!
Ältere Posts sind teilweise mittlerweile ungültig/mit Vorsicht zu genießen... ich lerne dazu und revidiere mit der Zeit meine Aussagen...
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468277 ist eine Antwort auf Beitrag #468275] :: Fr., 22 Oktober 2021 02:18
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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mike. schrieb am Thu, 21 October 2021 22:41Kaus Klinski schrieb am Thu, 21 October 2021 19:11OK,
habe heute aktuelle Hormonwerte abgeholt. Will die wichtigsten 'mal auflisten:
Testosteron gesamt: >16 (2.5-8.53 µg/l)
DHT: >2500 (199-1140 pg/ml)
E2: 29.1 (bis 56 pg/ml)
Cortisol: 13.3 (5-25 µg/dl)
DHEAS: 516 (80-560 µg/dl)
Prolaktin: 14.0 (unter 17 µg/l)
SHGB: 6.2 (10-75 mmol/l)
Progesteron: 1.06 (0.27 - 0.9 µg/l)
PSA: 0.63 (bis 3)
IGF-1 197,80 (69.07-207.93 ng/ml)
HGH 1.27 (0,05 - 5 ng/ml)
TSH 0.24 (0.4-4 mU/l)
FT4 1.1 (0.9-1.8 ng/dl)
FT3 3.1 (1.8 - 4.2 ng/l)
Alle anderen Werte unaufällig, Hämoglobin und Hämatokrit gut, Leberwerte etc. gut.
Eigentlich müsste ich also topfit sein. Ich glaube, alleine die Tatsache dass trotz der enormen T/DHT-SPiegel keine Poliglobulie und/oder erhöhter Hämatokrit auftritt, zeigt ein schlechtes Ansprechen auf Androgene.
Was sagen die Hormonexperten soweit dazu? Mike.?
Gruß
KK
E2 ist im Verhältnis zu T und DHT vieeel zu niedrig
Da gibt es keine Libido, kein Wohlbefinden...
Du bist dir sicher, über 16 ng/ml T weiterhin haben zu wollen?
Die Verhältnisse zueinander sehen bedenklich aus
Sowas wie ein "Wohlbefinden" vermisse ich seit Jahren,"Wohlbefinden" habe ich mit viel und mit wenig E2 nicht. Egal wie ich was drehe.
Gruß
KK
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468278 ist eine Antwort auf Beitrag #468276] :: Fr., 22 Oktober 2021 02:23
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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mike. schrieb am Thu, 21 October 2021 23:04Das niedrige E2 hält shbg niedriger.. Hält TSH niedrig und T3 hoch.. Da kaum TBG
Irgendwann schrumpft die SD, NNR.. Testikel müssten schon atrophiert sein
AR regulieren down bei 2,5 ng/ml DHT
Nix ist gebunden
E2 ist im Keller bzw T, DHT im Verhältnis zu hoch
Cortisol passt nicht im Verhältnis zu T
Ja, niedriges E2 senkt SHGB. Das ist ja erst 'mal auch nichts "verkehrtes". Natürlich wirkt das zwar gesenkte E2 dann aber auch stärker, da es ja nicht mehr soi stark gebunden wird, das ist so eine "Balance-Sache". TGB ist in der Tat im unteren Normbereich, aber ich führe ja T4 und T3 exogen zu, das erklärt den niedrigen TSH-Wert.
Schilddrüse wurde noch nicht mittels Bildgebung/palpatorisch untersucht, warum auch immer, nur halt labortechnisch war halt die Unterfunktion zu erkennen. Hoden sind wie immer, da habe ich noch nie eine Atrophie feststellen können, mich wundert das selbst.
Cortisol nicht im "Verhältnis"? Sollte es höher sein? Dann frisst es mir noch die letzten paar Gramm Muskulatur weg
Dier AR regulieren down bei so niedrigen Werten wie 2,5 ng/ml DHT? Du meinst sicher, sie regulieren Up? Alles andere wäre evolutorisch gesehen Unsinn.
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Fr., 22 Oktober 2021 02:25]
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468279 ist eine Antwort auf Beitrag #468132] :: Fr., 22 Oktober 2021 02:52
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Nochmal zum E2: es kann mit "ECLIA" nicht annähernd exakt bestimmt werden in den Bereichen unter 100 pg/ml. Abweichungen von mehr als 50 % sind die Regel, meist wird der Wert falsch zu hoch gemessen.
Ich lasse ihn eigentlich nur "spasseshalber" mitbestimmen. Man könnte höchstens sagen, wenn er extrem niedrig ausfällt bzw. "nicht messbar", dann ist das E2 wahrscheinlich auch relativ niedrig oder sogar zu niedrig (ich würde schon 15-20 pg/ml anstreben), aber nix genaues weiss man nicht ... leider ...
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Fr., 22 Oktober 2021 02:54]
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468282 ist eine Antwort auf Beitrag #468280] :: Fr., 22 Oktober 2021 09:55
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mike.
Beiträge: 8557 Registriert: Juli 2011
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Kaus Klinski schrieb am Fri, 22 October 2021 02:53mike. schrieb am Thu, 21 October 2021 22:41
Du bist dir sicher, über 16 ng/ml T weiterhin haben zu wollen?
Die Verhältnisse zueinander sehen bedenklich aus
Erstmal, testweise noch. Ich glaube, ich fühle mich damit etwas besser. Was meinst Du mit "bedenklich"? Muss ich sterben?
Gruß
KK
Ich kenne diese Konstellation und hatte immer einen innerlichen antreiber ich musste immer was TUN)..
Darauf kann ich gerne verzichten
Der E2 Wert lässt sich trotzdem gut zuordnen..
Ausserdem muss man lernen, es zu spüren (man kann E2 fühlen)
DHT kann man auch fühlen..
Wie auch immer..
Ich möchte dich nicht belehren.. Du hast technisch gesehen sehr viel Ahnung und weißt was du tust...
Lg
Mike
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468294 ist eine Antwort auf Beitrag #468275] :: Fr., 22 Oktober 2021 10:02
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mike. schrieb am Thu, 21 October 2021 22:41Kaus Klinski schrieb am Thu, 21 October 2021 19:11OK,
habe heute aktuelle Hormonwerte abgeholt. Will die wichtigsten 'mal auflisten:
Testosteron gesamt: >16 (2.5-8.53 µg/l)
DHT: >2500 (199-1140 pg/ml)
E2: 29.1 (bis 56 pg/ml)
Cortisol: 13.3 (5-25 µg/dl)
DHEAS: 516 (80-560 µg/dl)
Prolaktin: 14.0 (unter 17 µg/l)
SHGB: 6.2 (10-75 mmol/l)
Progesteron: 1.06 (0.27 - 0.9 µg/l)
PSA: 0.63 (bis 3)
IGF-1 197,80 (69.07-207.93 ng/ml)
HGH 1.27 (0,05 - 5 ng/ml)
TSH 0.24 (0.4-4 mU/l)
FT4 1.1 (0.9-1.8 ng/dl)
FT3 3.1 (1.8 - 4.2 ng/l)
Alle anderen Werte unaufällig, Hämoglobin und Hämatokrit gut, Leberwerte etc. gut.
Eigentlich müsste ich also topfit sein. Ich glaube, alleine die Tatsache dass trotz der enormen T/DHT-SPiegel keine Poliglobulie und/oder erhöhter Hämatokrit auftritt, zeigt ein schlechtes Ansprechen auf Androgene.
Was sagen die Hormonexperten soweit dazu? Mike.?
Gruß
KK
E2 ist im Verhältnis zu T und DHT vieeel zu niedrig
Da gibt es keine Libido, kein Wohlbefinden...
Du bist dir sicher, über 16 ng/ml T weiterhin haben zu wollen?
Die Verhältnisse zueinander sehen bedenklich aus
Das mit dem zu niedrigen E2 im Verhältnis zum Testosteron kann man so glaube nicht pauschalisieren.
Ein zu geringer E2 kann auch für Unwohlsein und schwacher Potenz führen, genau so wie ein zu hoher, aber da reagiert jeder anders,
manche Menschen fühlen sich wohler und sexuell vitaler mit niedrigerem E2, ich halte Testosteron zwischen 15-20 ng/ml und Östrogen auch immer zwischen 20 und 35 ng/l und damit gehts mir persönlich sehr gut.
Kollegen von mir haben ein E2 Wert von 160 und höher ,also ca. 4 mal höher als obere Norm und trotzdem gar keine Probleme mit Bitch Tits, Potenz oder Unwohlsein, natürlich ist das T bei denen auch höher.
Als ich bei einem T Wert von 18ng/ml ein E2 Wert von 92ng/l hatte fühlte ich mich wie ein Kastrat, die Senkung hat innerhalb von Tagen Wunder bewirkt, von gar keine Lust auf 3-4 mal täglich.
Dein Prolaktin und Progesteron sind auch gut, also rein von den Werten solltest du eigentlich was die Potenz angeht ganz gut dastehen.
32 Jahre - Diffuser HA nach Ludwig
Entdeckt: Dezember 2016
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468354 ist eine Antwort auf Beitrag #468321] :: Sa., 23 Oktober 2021 20:24
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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blub10 schrieb am Sat, 23 October 2021 09:54Danke fürs teilen!
Ich stelle mir allerdings folgende Fragen:
Was waren denn vor dem ganzen Zeug deine Beschwerden?
Woher weißt du bei der Menge an Zeug, welches sinnvoll und welches sinnlos ist?
Hat das ein Arzt abgesegnet? Die Menge an verschiedenen Sachen wirkt recht improvisiert und hebt sich teilweise in der Wirkung wie erwähnt auf
Vieles was du nimmst hat bei einigen PFSlern nämlich eine negative Wirkung auf die Symptome.
Besonders Finger weg von Azelainsäure, Isotretionin (beides 5 Reductase hemmend und Schlafstörung verursachend)
Minoxidil kann bei einigen ebenfalls zu ED und Schlafstörungen führen (zumindest bei mir als PFSler)
Wie ist deine Libido? Buprion und Trazodon sollen da ja richtig krass helfen
Natürlich hat die Supplements kein Arzt "abgesegnet", die haben davon mit Verlaub, weniger Ahnung als ich bzw. überhaupt keine. Die Medis sind natürlich ärztlich verodnet.
Azelainsäure topisch hat mit PFS so viel zu tun wie Angela Merkels *rschloch mit Parfümherstellung Sorry, ich kenne die Stories, aber das ist dann wirklich nicht ernstzunehmen. Azelainsäure topisch macht an DHT/5-AR genau nichts.
Wenn Du meine Beiträge hier gelesen hast, dann wirst Du gemerkt haben, dass Libido und Potenz besch*ssen sind Ebenso, was meine Symptome waren/sind "vor dem ganzen Kram".
Was sollte sich btw. gegenseitig aufheben? Ich wüsste nicht ein einziges Beispiel, kannst Du das genauer aufzeigen?
Gruß
KK
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468426 ist eine Antwort auf Beitrag #468132] :: Mo., 25 Oktober 2021 19:32
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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Zitat:Ja gut wenn man mehr Ahnung als alle Ärzte hat dann brauchen wir auch nicht zu diskutieren
Das sollte nicht abgehoben oder arrogant klingen, aber welcher Arzt hat denn bitte wirklich tiefergehende Ahnung von NEMs? Das lernt man so im Studium schlicht nicht. Da müsste man sich als Arzt dann selbständig weiterbilden.
Zitat:Also Isotretionin bzw jeglichen Vitamin A Derivaten verschlimmern sich meine PFS Symptome, im Forum wird auch darüber berichtet
Ja, das mag ja sein. Ich habe das Tretinoin/Minoxidil inzwischen aich wieder "verbannt"
Zitat:HMB ist komplett rausgeworfenes Geld
Die antikatabole Wirkung ist recht gut belegt, und zumindest theoretisch sollte sie auch bei einem Athleten im Energiedefizit zum Tragen kommen.
Zitat:Warst du denn bei Zitzmann bzgl HcG? Ist die Libido denn jetzt besser?
Nein, beim heiligen Zitzmann war ich noch nicht, da ich momennan schlicht nicht die Zeit bzw. auch nicht die logistischen Mittel habe. Aber was man "so hört", kann er, ausser eventuell die Diagnose zu stellen, auch nicht wirklich helfen. Dann wäre er auch Milliardär
Zitat:Meine Frage ist nach wie vor unbeantwortet: Woher willst du bei der Menge an Supps und Medis wissen, was dir genau davon hilft?
Es geht bei den NEMs und Medis nicht nur um PFS. Und es geht auch nicht nur um's "bei was helfen", viele NEMs sind einfach gut für die Allgemeingesundheit, z.B. Vitamin D3.
Gruß
KK
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Aw: Post 5-alpha-Reduktase-Hemmer-Syndrom - meine aktuelle pharmakotherapeutische "coping strategy" [Beitrag #468481 ist eine Antwort auf Beitrag #468132] :: Mi., 27 Oktober 2021 05:04
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Kaus Klinski
Beiträge: 597 Registriert: Dezember 2018 Ort: Sch**ßkarre in Holland
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HI,
ich überlege ja schon lange, ob Dutasterid/Finasterid Schäden nicht nur an Androgenrezeptoren sondern vor allem auch an GABAergen Rezeptoren verursacht, nicht nur auf die Reduktion der entsprechenden Neurosteroide bezogen, sondern auf Rezeptorenebene.
Ich hatte ewig nicht mehr so etwas wie ein "Muskelgefühl" beim Training, keinen "Pumpf-Effekt" und irgendwie eine reduzierte Kraft/Kraftausdauer, schwer zu beschreiben. DIe Muskulatur ist einfach "weich", nicht mehr straff und kräftig.
Gestern habe ich testweise einmal 0,25 mg Lorazepam in der Zeit vor dem Training eingenommen, und ich war verblüfft: viel mehr "Spannung", Kraft und "Pump" im Muskel, ein ganz anderes Muskelgefühl, wie ich es noch aus gesunden Zeiten her kenne und vermisse ...
Ich werde das jetzt noch 'mal eine Zeit lang weitertesten, ob es wirklich in jeder Trainingseinheit so reproduzierbar ist. Gestern "Rückentraining" war ich fast erstaunt über das gute Muskelgefühl, die gleichmässige Kraft, den "Pump" ... wie es sein sollte.
Seit ich meine Schilddrüse endlich vernünftig eingestellt habe (siehe gepostete Werte hier im Thread) habe ich auch nicht mehr diese "bleierne, lähmende Müdigkeit und diesen "brain fog". Brauche scheinbar einfach hohe Dosen: 200 mcg T4 und 30 mcg T3.
An der Libido und der Anhedonie muss ich noch arbeiten
Also hier nochmal kurz zusammengefasst, was mir aktuell am meisten hilft, mich wieder halbwegs normal zu fühlen, die neueste "Version" sozusagen:
Medikation:
Sertralin 150 mg
Indikation: PTBS/Depression
Bupropion 150 mg
Indikation: Augmentation zu Sertralin: Müdigkeit und Appetit ↓ Antrieb und Stimmung ↑
Candesartan 32 mg 1 x tgl.
Indikation: Essentielle Hypertonie
Amlodipin 5 mg 1 x tgl.
Indikation: Essentielle Hypertonie
Trazodon 25 mg 1 x tgl. vor dem Schlafen
Indikation: SSRI-induzierte Schlafstörungen, Tiefschlaf ↑ Schlaflatenz ↓
Testosteron-Enantat 250 mg Mo. u. Do. als Injektion i.m.
Indikation: Testosteronersatztherapie bei Hypogonadismus
Anastrozol 1 mg Mo. Mi. Fr. So.
Indikation: Erhalt physiologischer E2-Spiegel unter Testosteronersatztherapie
DHEA 25 mg 2 x tgl. p.o. morgens und abends
Indikation: Anhebung des DHEA/DHEA-S-Spiegels in den oberen Normbereich
Pregnenolon 100 mg 1 x tgl. p.o. abends
Indikation: möglicherweise Anhebung des zentralen Allopregnanolon-Spiegels
Lorazepam 0,25 mg 1 x tgl.
Indikation: Ausgleich der durch Dutasterid-Einnahme („Post Finasterid Syndrom“) offenbar dauerhaft geschädigten GABAergen Stimulation durch Verlust GABAerger Neurosteroide wie 5-a-Dihydroprogesteron und Allopreganolon bzw. epigenetische Veränderungen/“Defekte“ an GABAergen Rezeptoren : Angst, Depression und Unruhe ↓ Muskeltonus↑
Thyroxin/Liothyronin 200 mcg/30 mcg 1 x tgl
Indikation: Hypothyreose
10 mg Melatonin sublingual 1 x tgl. vor dem Schlafen
Indikation: Verbesserung der Schlafqualität
Zolpidem 10 mg 1 x tgl. abends
Indikation: Einschlafstörungen
Cannabidiol 40 mg gelöst in MCT/Lecithin-Öl für bessere Bioverfügbarkeit
Indikation: Schmerzempfinden ↓
Tadalafil 5 mg 1 x tgl.
Indikation: SSRI-induzierte ED
Tilidin 100 mg 2 x tgl.:
Indikation: Starke Schmerzen durch Überlastung der nicht von der Hemiparese betroffenen Körperseite, die ohnehin vom Halluix rigidus, Morton Neurom beidseitig, Plica-Syndrom (Knie) betroffen ist.
Topisch
Skinoren Gel 15 % (Azelainsäure) 1 x tgl. abends auf der Gesichtshaut
Indikation: Rosazea
Supplementierung:
167 mg Silymarin 3 x tgl. („Silymarin Stada Forte“, Stada AG): Unterstützung der Leberfunktion
12 g Fischöl entsprechend 3,6 g EPA/DHA (Norsan “Omega 3 Total”, San Omega GmbH): Deckung Bedarf EPA/DHA, möglicherweise kardiovaskulärer Benefit: Triglyzeride ↓ sdLDL ↓ HDL ↑, Schmerz/Entzündung ↓ Angst/Depression ↓
400 mg Coenzym Q10 (als Ubiquinon) (Source Naturals®): möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
250mg/10 mg Benfotiamin/Thiamin („Mega Benfotiamine“, Quality Supplements and Vitamins, Inc.): möglicherweise Schmerz/Neuropathie durch cerv. NPP ↓
7500 I.E. Vitamin D3 (3 Tropfen, Vita Natura GmbH): Prävention D3-Mangel, Spiegel damit 55,6 ng/ml
2 Kapseln „Vita-Min“ (physiologisch dosiertes Multivitamin/Multimineral-Präparat) (Olimp Laboratories): Sicherstellung der Bedarfsdeckung an Mikronährstoffen
250mg/10 mg Benfotiamin/Thiamin („Mega Benfotiamine“, Quality Supplements and Vitamins, Inc.): möglicherweise Schmerz/Neuropathie durch cerv. NPP ↓
300 mg Magnesium (als Citrat) (Verla-Pharm GmbH): Sicherstellung der Bedarfsdeckun
3 g Taurin (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion, möglicherweise kardiovaskulärer Benefit
1,5 g Myo-Inositol (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
1,5 g Cholin (als Bitartrat) Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
600 mg N-Acetyl-Cystein (Bulkpowders® Pure Series): Unterstützung der Leberfunktion
2 g L-Carnitin-Tartrat: Möglicherweise kardiovaskulärer Benefit, Androgenrezeptoren ↑
Vor dem Schlafen:
5 Gramm GABA (Gamma-Amino-Buttersäure): Möglicherweise HGH-Sekretion ↑ Schlaflatenz und RR ↓
Vor dem Krafttraining:
15 g EAAS (essentielle Aminosäuren) (Bulkpowders® Pure Series): Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
1,2 g HMB (Calcium-Hydroxy-Methyl-Butyrat) (Bulkpowders® Pure Series) möglicherweise Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
1,5 g Glucosaminsulfat (Ratiopharm GmbH): Möglicherweise analgetischer und chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz ↓
15 g Kollagenhydrolysat (Abtei Gelatine Pulver, Abtei OP Pharma GmbH) und 50 mg Vitamin C (Ascorbinsäure Pulver, Altapharma): Möglicherweise chondroprotektiver Effekt: Überlastungsschäden ↓ Schmerz ↓
10 g Citrullinmalat (Bulkpowders® Pure Series): Möglicherweise kardiovaskulärer Benefit, NO-Produktion ↑ RR ↓
Nach dem Krafttraining:
30 Gramm Molkenprotein („Whey Gold Standard ®“, Optimum Nutrition®): Proteinsynthese ↑ Katabolismus ↓
5 g Kreatinmonohydrat (Bulkpowders® Pure Series „Creapure®“): Trainingsintensität und Muskelkraft/LBM ↑
1,2 g HMB (Calcium-Hydroxy-Methyl-Butyrat) (Bulkpowders® Pure Series) möglicherweise Katabolismus ↓ Proteinsynthese ↑
2 Kapseln „Adaptogen“ (Rhodiola-Rosae-Extrakt, Ginseng-Extrakt, Ashwagandha-Extrakt, Shilajit), (Peak AG): Möglicherweise Regeneration des ZNS
Hinweis: was ich hier mache, ist ziemlich riskant, aber es ist mein Körper und ich möchte *jetzt* endlich wieder sowas wie eine Lebensqualität zurückhaben. Einige der von mir genannten Medikamente sind ziemliche "Hämmer" (Lorazepam, Tilidin, hochdosiertes Testosteron), aber wie gesagt: ich bin in einer Zwickmühle, mir hilft nichts anderes mehr.
Aber: ich bin auch quasi von Beruf Patient, ich werde ständig von irgendwelchen Fachärzten durchgechecked, bisher bin ich internistisch völlig gesund.
Bitte, Bitte, Bitte: niemand der sich jetzt hier PFS-betroffen wähnt soll jetzt auf die Idee kommen, sich irgendwoher Benzos und Testo etc. zu besorgen, um mein regimen nachzubauen.
Das kann verdammt nach hinten losgehen! Ich weiss ziemlich genau was ich tue und bin unter ärtzlicher Aufsicht (mehr, als mir lieb ist), aber auch ich weiss, dass es langfristig riskant ist (Suchtentwicklung, möglicherweise Herzprobleme).
Also bitte: Die NEMs könnt Ihr gerne ausprobieren, aber für alles andere redet bitte mit einem Arzt.
Gruß
KK
[Aktualisiert am: Mi., 27 Oktober 2021 05:29]
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